Dienstag, 13. September 2022

Ökumenisches Frauenfrühstück am Samstag, 10.09.2022 in Ruchheim

Das Frauenfrühstück fand in einer fröhlichen Atmosphäre statt. Zu dem Thema "Rund um das Brot" hat uns die Referentin Frau Dr. Helm aus Mutterstadt interessante Informationen geliefert. Unter anderem haben wir erfahren, dass die Brotbackkunst ursprünglich von den alten Ägyptern stammt. Und es ist nicht so einfach, wie viele Menschen denken, ein gutes Brot herzustellen. Fr. Dr. Helm hat uns erklärt, dass die chemischen Prozesse, die bei der Herstellung des Brotes eine entscheidende Rolle spielen, durch die richtige Wahl der Zutaten, Temperatur und die Verweildauer des Gärvorgangs beeinflusst werden. Es ist also nicht einfach, schnell mal ein Brot zu backen. Immer mehr Menschen leiden nach einer Brotmahlzeit unter Verdauungsbeschwerden. Schuld daran kann das technisch schnell hergestellte, mit Zusätzen versetzte Brot sein, das nach dem Verzehr zu Beschwerden führt.

Viele Backstuben haben das Problem erkannt und auf die herkömmliche Backweise umgestellt.

Des Weiteren haben wir verschiedene Getreidearten und Mehltypen kennengelernt. Eine Kostprobe dazu hat uns Frau Traudel Müller in Form von Plätzchen aus verschiedenen Mehlen gebracht. Frau Müller hatte auch die Idee zu dem Vortrag und hat den Kontakt zu Frau Dr. Helm hergestellt, wofür wir uns alle sehr herzlich bedanken.

Es ist wünschenswert, wenn Themen-Vorschläge von den am Frauenfrühstück beteiligten Frauen kommen. Auf diese Weise kommen interessante Vorträge zustande.

Frau Dr. Helm hat uns aus ihrem Reformhaus-Sortiment einige gute Zutaten vorgestellt.

Die Frauen wurden neugierig gemacht und motiviert, beim nächsten Backen neue Zutaten einzusetzen.    

 Und nicht zuletzt wurde auf den Abschnitt im "Das Vater unser - Ökologisch ausgelegt" verwiesen:

"Unser tägliches Brot gib uns heute.

Gib uns jeden Tag neu so viel, wie wir brauchen, nicht mehr, damit wir nicht habgierig werden und die Natur ausbeuten, aber auch nicht weniger, damit wir menschenwürdig leben können. Hilf auch allen Tieren und Pflanzen, dass sie die Nahrung bekommen, die sie für ihr Überleben brauchen. Lass uns erkennen, was sie brauchen."

 Lydia Werner